2012-01-08 19:28 von Andreas Saulig (Kommentare: 0)
CD Review: Down Below - Zeichen
Label: Premium Records (Soulfood)
Format: Audio-CD
Genre: Pop, Rock
VÖ-Datum: 10.02.2012
www.downbelow.de
Die Band Down Below will mit ihrem nunmehr dritten Album ein „Zeichen“ setzen. Sowohl
optisch als auch musikalisch hat sich tatsächlich einiges geändert. Als ich mir das Album zum ersten
Mal ganz unvoreingenommen angehört hatte, war ein ganz klarer Gedanke: das wäre musikalisch
die perfekte Vorband für Unheilig. Down Below spielen rockigen Popsound mit deutschen Texten.
Auch thematisch viel mir sofort eine gewisse Ähnlichkeit auf. Ein Leuchtturm auf dem Cover und
Songtexte, die thematisch oft im übertragenen Sinn mit dem Meer und Schiffen zu tun haben,
kommen wahrscheinlich jedem, der das letzte Unheilig Album kennt, irgendwie vertraut vor. Zwei
gemeinsame Touren der beiden Bands in den letzten Jahren haben eben ihre Spuren hinterlassen.
Aber nun mal ganz genau hingehört. Das Intro „Leuchtfeuer“ klingt viel versprechend. Nach
einigen Keyboard- und Synthieklängen beginnt es langsam und rockig. Frontmann Neo Scope singt
mit betont rauchiger Stimme. Der erste Song „Zeichen“ legt mit flottem Rhythmus und echtem
Ohrwurmcharakter los. Besonders der Refrain ist so eingängig gestaltet, dass er schon nach
wenigen Durchläufen nicht mehr aus dem Kopf geht. Auch die übrigen Songs setzen auf eine
eingängige Mischung aus Pop und Rock. Der als Single ausgekoppelte Song „Du und Ich“ hat
ebenfalls absolute Hit Qualität. Mit ihrem eingängigen Pop/Rock Sound wird es Down Below
sicher gelingen, hohe Chartpositionen und Airplay bei großen Radiosendern zu bekommen. Für die
Produktion des Albums saß Mic Schröder an den Reglern, der auch schon für Silbermond und
Eisblume tätig war. Das hört man auch, denn genau in diese poppige Richtung tendiert der Sound
von Down Below auf ihrem neuen Album. Wer sich noch an den früheren Sound der Band und
Songs wie „Sand in meiner Hand“ erinnert, wird eine deutliche Veränderung feststellen. Down
Below springen auf den Rock/Pop Zug auf, wie es Unheilig vorgemacht haben. Das kann durchaus
zum Erfolg führen, wie man bei Unheilig eindrucksvoll gesehen hat.
Anspieltipps:
Zeichen
Du und Ich
Mit goldenen Segeln
Tracklist:
01. Leuchtfeuer (Intro)
02. Zeichen
03. Du und Ich
04. Dein Licht
05. Stark
06. Unser Lied
07. Mit goldenen Segeln
08. Moment unseres Lebens
09. Sie sieht nicht wie schön sie ist
10. Am Leben
11. Unser Schiff
Rezension: Karsten Henze
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