2012-01-08 19:30 von Andreas Saulig (Kommentare: 0)
CD Review: Lahannya - Dystopia
Label: Kabuki/Al!ve
Format: Audio-CD
Genre: Gothic Rock
VÖ-Datum: 07.10.2011
www.lahannya.com
Sie ist nicht nur ein echter Blickfang mit ihren scharfen Outfits und den blauen Dreadlocks.
Lahannya begeistert auch mit ihrer Musik. Ihr neuestes Werk „Dystopia“ ist darüber hinaus auf
ihrem eigenen Label Kabuki erschienen. Die CD bietet atmosphärischen Gothic Rock, der in eine
dunkle und mystische Welt entführt. Celloklänge leiten den Opener „Dystopia “ ein. Zwischen
rockigen Passagen und dem bombastischen Refrain mischen sich auch leise fast grazile Stellen, die
das Stück sehr abwechslungsreich und interessant machen. Insbesondere der auch als Single
ausgekoppelte Song „Save Me“ weiß zu begeistern. Die Mid-Tempo Nummer ist geprägt durch den
eingängigen Refrain, der sofort ins Ohr geht. Um den Refrain noch etwas dunkler zu gestalten
growlt der Bassist im Hintergrund den Text, den Lahannya mit glasklarer Stimme vorträgt. Das gibt
dem Song einen gewissen metal-touch und lässt ihn nicht zu glatt klingen. Auch bei „Not Innocent “
trifft man auf Growls im Hintergrund, die diesem Song ordentlich Druck verleihen. Wahre
Ohrwurmqualität hat eindeutig auch der Refrain von „Beautiful Wasteland“. Lahannya hat ein
Händchen für solche eingängigen Texte und setzt bewusst Highlights in den Songs. Was ich
persönlich bei Lahannya sehr positiv finde ist, dass die Dame nicht versucht mit ihrer Stimme in
höchste Höhen vorzudringen, wie man das von anderen Bands mit weiblicher Stimme kennt. Der
Gothic Rocksound von Lahannya kommt ohne übertriebene und vor Pathos triefende Klänge aus.
Ihr Album ist genauso wie sie selbst: lebendig und eigenständig. Auch die Aufmachung der CD
begeistert. Sie kommt als Digibook mit 32-seitigem hochglanz Booklet, das viele Fotos und die
Songtexte enthält.
Anspieltipps:
Dystopia
Save Me
Beautiful Wasteland
Tracklist:
01. Dystopia
02. Out Of Time
03. Save Me
04. Not Innocent
05. Cocoon
06. Never Enough
07. What Kind Of World
08. Beautiful Wasteland
09. Scavenger
10. The Stand
11. Only Time Will Tell
12. Army Of Freaks
Rezension: Karsten Henze
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