2010-09-23 11:51 von Andreas Saulig (Kommentare: 0)
Indica 14.09.2010 in der Moritzbastei, Leipzig
Nachdem der erste Termin des Konzertes der fünf hübschen Finninnen verlegt wurde, war es endlich soweit und INDICA machten einen Monat vor ihrer Deutschlandtour schon einmal halt in der Leipziger Moritzbastei, um ihren neusten Streich live vorzustellen. Erst vor kurzem kam ihr erstes, komplett Englischsprachige Album „A Way Away“ auf den Markt und schaffte es bis auf Platz zwanzig der deutschen Album-Charts. Der Abend sollte ohne Support Band stattfinden und somit ging es pünktlich um neun gleich mit den bezaubernden Ladys von INDICA los. Die Bühne wurde in Nebel sowie buntes Licht getaucht, das Intro ertönte und nach und nach kamen Laura, Sirkku, Heini, Jenny und zu guter allerletzt Sängerin Jonsu zum Vorschein. Das Publikum war gut gemischt, aus weiblichen sowie recht vielen männlichen Geschöpfen. Nun konnte also geschmachtet werden, was natürlich kein wunder war, da eine Dame hübscher war als die andere. Unter Jubel ging es gleich mit dem Hit „As If“ los, welchem erst einmal eine kleine Begrüßungsrede folgte. Weiter ging es mit dem schönem „Island Of Light“, bei dem Frontfrau Jonsu wahrlich über die Bühne schwebte. Mit ihrer fantastischen, rothaarigen Lockenmähne, ihrem charmanten Lächeln und dem himmlischen Gesang zog sie die Leute in ihren Bann. Es wurde mit dem Publikum geflirtet, Späßchen untereinander in der Band gemacht und viel geredet. Unter anderem wurden ihre Deutschkenntnisse preisgegeben, wie in etwa der Spruch „Dumm fickt gut“, was sie scheinbar erst an diesem Tag gelernt habe und außerdem nicht wirklich wisse was damit gemeint sei. Immer wieder schön war auch wenn Jonsu ihre Geige zügte, wie in etwa bei dem Stück „Children Of Frost“, da war Gänsehaut definitiv vorprogrammiert. Neben den ganzen englischen Songs, schaffte es glücklicherweise auch ein finnisches Stück mit auf die Setlist. Die Rede ist hier von „Scarlett“, ein wirklich wunderschöner Song. Schade nur das nicht mehr finnische Lieder mit dabei waren. Aber nun gut, ein absolutes Highlight des Abends war wohl auch als sie „Wuthering Heights“, eines der größtes Kate Bush Klassiker performten. Ein toller Hit den sie super meisterten und bei dem Jonsu's Stimme richtig gut zur Geltung kam. Auch mit am Start waren natürlich die beiden Singleauskopplungen „In Passing“ und „Precious Dark“, die auf gar keinen Fall fehlen durften, genauso wie das fetzig-rockige „Scissor, Paper, Rock“ oder etwa „Straight And Arrow“, welches auch schon den Schlusston angeben sollte. Aber die Rechnung ging nicht auf, denn die Leute hatten noch nicht genug von den fünf. Also wurde lauthals protestiert bis sie wieder auf die Bühne kamen und noch einen weiteren Song preisgaben. Somit gab es als Zugabe den wunderbaren Hit „Eerie Eden“ auf die Ohren und ein gelungener Abend ging himmlisch, aber dennoch viel zu schnell zu Ende. Auch wenn INDICA nur ein wenig über eine Stunde Spielzeit an dem Abend aufweisten, so hat es sich dennoch gelohnt. Die Band hatte sichtlich Spaß bei dem was sie machten und auch das Publikum hat ordentlich Stimmung gemacht. Man kann sich also jetzt schon auf die Tour im Oktober freuen, es wird sich in jedem Fall lohnen!
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