Umbra Et Imago am 04. September 2010 in der Reithalle, Dresden

2010-09-08 22:31 von Andreas Saulig (Kommentare: 0)

Umbra Et Imago am 04. September 2010 in der Reithalle, Dresden

 

Und es war mal wieder soweit, die Karlsruher Formation UMBRA ET IMAGO stattete Dresden einen Besuch auf ihrer „Geist ist geil – Tour 2010“ ab. Mit im Gepäck hatten sie natürlich ihren neusten Longplayer „Opus Magnus“, sowie die vier Stuttgarter Jungs von THE PUSSYBATS, die Mozart und Co auf ihrer Tour supporten. Als wir um kurz vor 20 Uhr an der Location ankamen, versammelten sich bereits einige schwarze Gestalten vor den Toren und fieberten dem Einlass entgegen. Kurze Zeit später war es dann auch soweit und die Türen wurden geöffnet, die ersten stürmten gleich los als gäbe es kein morgen mehr, nur um auch einen guten Platz vor der Bühne zu ergattern. Aber dies war eigentlich auch ohne Probleme möglich, da sich die Halle erst nach und nach füllte. Pünktlich um neun ging es dann los und die Herren von THE PUSSYBATS stürmten die Bühne. Mit einer Mischung aus Gothic- und Glam Rock, wollten sie die mittlerweile gut besuchte Reithalle einstimmen. Die Songs waren allesamt sehr rockig und düster angehaucht und auch zum tanzen waren sie sicherlich gut geeignet. Das Publikum schien sehr angetan und machte begeistert mit, aber auch die Band fühlte sich sichtlich wohl auf der Bühne. Roy Rock gab an der Gitarre alles, Drummer Mike Night schwang genüsslich seine Sticks, Marple 8 legte am Bass ordentlich los und Sänger Sid Van Sin begeisterte mit seiner Stimme. Während ihrer Show gab es zwar eine kleine technische Panne, diese wurde aber recht schnell wieder behoben und während dessen haben sie das Publikum gut im Griff gehabt und dieses unterhalten. Sie präsentierten einen Song nach dem anderen aus ihrem Debütalbum „Famous Last Songs“ und nach 45 Minuten war dann auch schon wieder Schluss und sie mussten Platz für den Hauptact des Abends machen.

Nach einer doch relativ kurzen Umbaupause ging es weiter und die Band auf die alle gewartet hatten, stand nun auf dem Programm. Die Rede ist hier selbstverständlich von UMBRA ET IMAGO! Das Intro ertönte, die Bühne wurde in buntes Licht getauft und viel Nebel stieg empor, dann war es soweit und Mozart betrat samt Gewand die Bretter, die Massen klatschten und schrien und dann ging es auch schon mit dem ersten Hit los. Mittlerweile begeistern sie schon seit fast 20 Jahren die schwarze Szene und machen ihren Job demnach auch immer noch grandios. Sie wissen was die Fans wollen, somit gab es alles was das Fan-Herz begehrt. Von Songs aus ihrem aktuellem Werk „Opus Magnus“ wie etwa „Ignoranz“, gab es natürlich auch ältere Klassiker wie in etwa das fantastische „Milch“ oder „Mea Culpa“, bei dem Mozart ins Publikum sprang und sich von diesem tragen ließ, zu hören. Zwischen den Liedern erzählte er immer wieder einige lustige Geschichten oder ließ einen lockeren Spruch von den Lippen, Entertain kann er definitiv. Und auch für die Herren der Schöpfung gab es wiedermals was zu sehen, denn auch eine junge Dame war wieder mit von der Partie. Mal mit schönen Kostümen bekleidet, dann wieder weniger verhüllt und auch gesanglich unterstützte sie Mozart bei einigen Songs mit Background Vocals. Zum Schluss des Sets gab es dann mit „Ohne Dich“, die erste Single-Auskopplung aus dem aktuellem Album auf die Ohren. Ein doch sehr intensiver Song, quasie eine wahre, schwarze Liebes Hymne, mit einem sehr schönem, einprägsamen Refrain. Nachdem die Band von der Bühne verschwunden war wurde es unruhig, es wurde geklatscht, gepfiffen und Zugabe gebrüllt, solang bis sie endlich wieder kamen. Nun ging es gigantisch weiter und zwar in dem man die Cover-Version des Bob Marley Hits „Is This Love“ performte, eine wahre „Reggae Verkruftung“ um es mit den Worten Mozarts zu sagen! Mit „Rock Me Amadeus“ sollte dann endgültig Schuss sein, doch die Rechnung ging nicht ganz auf, denn die Massen wollten noch mehr. Somit wurde so lange Action gemacht, bis sich die Herren erbarmten und noch zwei weitere Tracks zu ihrem besten gaben. Insgesamt gab es fünf gigantische Zugaben, was wirklich mehr als zufriedenstellend ist. Und so ging mal wieder ein gelungenes Konzert viel zu schnell dem Ende zu und wir sagen, bis zum nächsten mal!

 

 

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